arbakus • Archiv für Architektur und BauKultur · Saar & Großregion e.V

Der Erfolg des Symposiums zeigt Chancen auf: Hat die Uni-Mensa das Zeug zum Weltkulturerbe?

Denk_mal nachhaltig | Zukunft Mensa

Das Symposium für eine denkmalgerechte, energieeffiziente Instandsetzung
der Mensa an der Universität des Saarlandes, Campus Saarbrücken mit
Impulsvorträgen und Podiumsdiskussion fand statt am 10. Oktober 2025

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»… Uni-Mensa als Weltkulturerbe?«

So titelt Christof Schreiner in der SZ im Januar 2026. Das Symposium mit zahlreichen Fachleuten aus Architektur und Denkmalschutz brachte die Diskussion um den Erhalt der Mensa auch auf Bundesebene wieder in Gang …
Saarbrücker Zeitung ePaper Artikel C. Schreiner

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Bericht SR Kultur vom 13.10.25

»Um mehr Aufmerksamkeit auf die Debatte die Dringlichkeit der Sanierung zu lenken, hat "arbakus" vergangene Woche ein Symposium zum Thema "Denkmalgerechte und energieeffiziente Sanierung" veranstaltet …«
Kampf um den Erhalt der Uni-Mensa in Saarbrücken

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Ort und Zeit 

Theatersaal der Mensa, Gebäude 4.1, Campus Saarbrücken, Universität des Saarlandes, Ein-Tagesprogramm am 10.10.2025 von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr | Eintritt frei
Programm hier zum Download (Stand 24.09.25) 
Anmeldung erforderlich.

04

Synopsis

Die Mensa der Universität des Saarlandes, baukulturelles Erbe der 1960er Jahre, ist seit vielen Jahren dringend sanierungsbedürftig. Ein Bauauftrag ist nicht in Aussicht, sogar ein Abriss mit Neubau wurde bisher nicht ausgeschlossen. Siehe DSD Schwarzbuch, Seite 220 ff.

05

Sinn und Zweck des Symposiums

Ziel des Symposiums ist es, Wege zu finden, wie eine denkmalgerechte und energieeffiziente Sanierung der Mensa nachhaltig entwickelt und realisiert werden kann, z.B. durch eine unabhängige und umfassende Machbarkeitsstudie.
Themenübersicht des Symposiums

Die Veranstaltung wurde unterstützt durch …

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Mensa Ausstellung Denk_Mal Anders

Saarbrücker Finanzamt - Dafür haben wir gekämpft

»Altes Finanzamt in Saarbrücken bleibt nun doch erhalten und soll denkmalgerecht saniert werden!«

»Das St. Ingberter Unternehmen „Peter Gross Bau“ wird den Bestandsbau, der in Anlehnung an
seine Entstehung 1952 unter damals französischer Ägide künftig très chic „Le 52“ getauft werden soll,
denkmalgerecht sanieren.« Christoph Schreiner, schreibt hierzu in verschiedenen Artikeln der Saarbrücker Zeitung …

Danke an alle Unterstützer … 

arbakus – Archiv für Architektur und BauKultur Saar Großregion e.V.

Bund für Umwelt und Naturschutz Ortsgruppe Saarbrücken BUND

Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA Landesverband Saar e.V.

Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Deutscher Werkbund Saar

Energiewende Saarland e.V

Fridays for Future Saarland

htw saar / Schule für Architektur Saar: Prof. Heiko Lukas, Prof. Jens Metz, Prof. Matthias Michel, Prof. Ulrich Pantle

Saarbrücker Bürgerforum e.V.

Saarländischer Verein für Denkmalschutz e.V.

Städtebaubeirat in der Landeshauptstadt Saarbrücken

Stiftung Baukultur Saar

Christoph Mäckler (Architekt)

»Die Ver­nach­lässi­gung histo­rischer Struk­turen ist ein Symptom für die fehlende Wert­schätzung unserer eigenen Geschichte. Es ist von größter Bedeutung, dass wir den kulturellen und historischen Wert dieser Gebäude erkennen und erhalten.«

Zielsetzungen von arbakus …

Bauten der Nachkriegsmoderne an der Saar retten und erhalten!

Wir sind engagierte ArchitektInnen, AkademikerInnen aus der Stadt-, Landschaftsplanung und
Denkmalpflege, Sozial- und Kulturanthropologie, dem Bereich Tourismus, Journalismus und Medien-
und Kommunikationsdesign, und der Fotografie sowie interessierte MitbürgerInnen aus dem Saarland.
Wir freuen uns über neue, engagierte Mitglieder und Vernetzungsmöglichkeiten mit Gleichgesinnten.
Der Verein arbakus e.V. wurde 2023 als gemeinnützig anerkannt. Vereinsregister Nr. VR 5798.

Wir unterstützen und vernetzen …

• Archive zur Architektur der Nachkriegszeitmoderne bis zur Gegenwart und der Landesgeschichte

• Institutionen und Personen aus den Bereichen Baudenkmalpflege, Bauen im Bestand und
Klimaschutz

• zivilgesellschaftliche Partizipation und Beratung auf kommunaler Ebene

• das Digitale Bauarchiv Saar+ (DBS+) an der htw saar / Schule für Architektur Saar

• ExpertInnen zur Berechnung der ‚Grauen Energie‘ von Gebäuden und von Ökobilanzen

• Grenzüberschreitende Initiativen und Projekte zur Inwertsetzung und Wertschöpfung der
Baudenkmale der Nachkriegsmoderne an Saar und Moselle.

Wir informieren über …

• die digitale Plattform Digitales Bauarchiv Saar + / DBS+ an der htw saar / Schule für Architektur Saar zur Dokumentation von Architektennachlässen und Gebäuden der Nachkriegsmoderne

• das nachhaltige, baukulturell bedeutsame Erhaltungspotenzial dieser Bauten

• ihren materiellen, klimaschützenden Wert für eine ökologische, sozial verträgliche,
klimafreundliche und wirtschaftliche UmBauKultur 

• die Propagierung von Möglichkeiten für ein nachhaltiges ‚Bauen im Bestand‘

• die Dokumentation von Verfall, Leerstand, drohendem Abriss und Neuversiegelung von Freiflächen über Kartierungen

Wir setzen uns ein …

für die digitale Dokumentation, öffentliche Vermittlung und den nachhaltigen Erhalt
von Gebäuden und Baudenkmalen der Nachkriegsmoderne an der Saar als wichtige Zeitzeugen des Wiederaufbaus des Saarlandes im Aufbruch nach Europa. Diese Bauten sind ein Alleinstellungsmerkmal der saarländischen Landesgeschichte und unserer kulturellen Identität, erwachsen aus den engen deutsch-französischen Beziehungen und demokratischen Wurzeln des Saarlandes. Wir unterstützen den Erhalt unseres besonderen Kulturerbes für unser Land und ein gemeinsames und nachhaltiges Europa der Zukunft (siehe auch unser Poster).

Wir organisieren …

Veranstaltungen zur Information und Partizipation mit der Öffentlichkeit zu diesen
Themen, vernetzen uns mit unterschiedlichen Interessensgruppen aus der Fachwelt, der Bürgerschaft und des Klimaschutzes, und unterstützen die Forschung und Dokumentation zur regionalen und überregionalen In-Wert-Setzung der Bauwerke aus der Nachkriegszeit an der Saar und überregional. (Flyer Tag des offenen Denkmals)

arbakus ist Partner im Interreg-Projektantrag 'Route Beton Brut SaarMoselle'

Route Beton Brut SaarMoselle

Projektziel ist der Aufbau einer dreisprachigen Informations- und Austauschplattform mit multimedialer App zum baukulturellen Erbe des 20. Jahrhunderts in SaarMoselle. Hierfür sollen 37 außergewöhnliche Bauten und Baudenkmale aus Stahlbeton auf deutscher und französischer Seite berücksichtigt werden.

7 grenzüberschreitende Themenrouten erzählen die besonderen Geschichten dieser Gebäude und ihrer engen Verflechtungen, ihrer Erbauer sowie der Bewohner und Nutzer. Dreisprachige Führungen, Workshops, Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen sollen die Bauten im Kontext der Herausforderungen und Chancen des Strukturwandels unserer heutigen Gesellschaft erklären und unterstützen.

Hauptantragstellerin ist die htw saar / AuB (Fakultät für Architektur und Bauwesen) in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften / Tourismusmanagement. Unterstützt durch Eurokey Dudweiler, ENSA (Ecole nationale supérieure d’architecture) Strasbourg und ENSA Nancy / LHAC (Laboratoire d’histoire de l’architecture contemporain) wird derzeit eine Antragstellung ausgearbeitet.

01

Leuchtturm-Route: Das moderne BauKulturErbe des Stahlbetons von SaarMoselle

02

Frankreich an der Saar (1945-1955) – La France en Sarre (1945-1955)

03

Europa und die deutsch-französischen Grenzen

04

Wohnen, Bildung und Kultur

05

Sakralbauten

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Deutsch-französische Beziehungen in Architektur und Industriekultur des 20. Jahrhunderts

07

Route Pingusson und Le Corbusier

Route Beton Brut Karte mit 24 Bauten

Christine Lemaitre (Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Gesellschaft
für Nachhaltiges Bauen)

»Die Erhaltung historischer Gebäude ist nicht nur eine Frage des kulturellen Erbes, sondern auch der Nachhaltigkeit. Abriss und Neubau sind oft umweltschädlicher als die behutsame Sanierung und Nutzung bestehender Strukturen.«

Adresse

arbakus e.V.
c/o Architekturbüro
baubar urbanlaboratorium
Uhlandstr. 18
66121 Saarbrücken